Förderung eines Beratungsnetzwerks im Handwerk
Wenn Sie mit Ihrer Handwerksorganisation Informationsangebote für kleine und mittlere Unternehmen und Existenzgründerinnen und Existenzgründer bereitstellen und ausbauen, können Sie unter bestimmten Voraussetzungen einen Zuschuss erhalten.
Maximale Förderung
individuell – Konditionen beim Fördergeber prüfen
Förderquote
bis zu 50 %
Worum geht es bei Förderung eines Beratungsnetzwerks im Handwerk?
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) kann Sie als Handwerksorganisation unterstützen, wenn Sie sich an dem sogenannten Informations-, Beratungs- und Technologietransfernetzwerk der Handwerksorganisationen beteiligen. Das bedeutet, dass Sie kleine und mittlere Unternehmen und Existenzgründende im Handwerk unentgeltlich, neutral und unabhängig informieren und beraten. Mitfinanziert werden 3 ineinandergreifende Module: – Betriebsberatungsstellen (BB) beraten Handwerksbetriebe und Existenzgründende zur Unternehmensführung, zur strategischen Weiterentwicklung und zur Innovationstätigkeit. – Beratungsstellen für Innovation und Technologie (BIT) wirken daran mit, die Innovationsbereitschaft und -fähigkeit im Handwerk systematisch zu steigern und den Wissens- und Technologietransfer ins Handwerk zu verbessern. – Fachberatungs- und Informationstransferstellen (FIS) unterstützen die gewerkeübergreifend tätigen Beratungs- und BIT-Stellen mit Spezialwissen bei gewerkspezifischen Fachfragen. Sie erhalten die Förderung als Zuschuss. Die Höhe der Förderung darf insgesamt 50 Prozent Ihrer zuwendungsfähigen Gesamtausgaben nicht überschreiten.
Die wichtigsten Eckdaten
| Fördergeber | Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) |
|---|---|
| Ebene | Bund |
| Region | Bundesweit |
| Förderart | Zuschuss, Beratung |
| Phase | Vorgründung, Gründung, Nachfolge |
| Förderquote | bis zu 50 % |
| Maximalbetrag | individuell – Konditionen beim Fördergeber prüfen |
| Frist | Laufend – keine feste Frist, Antrag jedoch vor Vorhabensbeginn |
| Zielgruppe | Gründerinnen und Gründer, Öffentliche Einrichtung, Unternehmen, Verband/Vereinigung (bundesweit) |
| Branchen | Handwerk, IT & Technologie |
Voraussetzungen
- Handwerkskammern
- Kreishandwerkerschaften
- Landesfach- und Landesinnungsverbände des Handwerks
- Bildungseinrichtungen in Trägerschaft von Handwerksorganisationen
- Fachverbände und Zentralfachverbände des Handwerks.
- kleine und mittelständische Handwerksunternehmen
So läuft der Antrag
Antrag über Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V. – Antrag vor Beginn des Vorhabens stellen.
Wichtig: Stelle den Antrag immer vor Beginn des Vorhabens. Als Vorhabensbeginn gilt bereits der Abschluss eines Liefer- oder Kreditvertrags. Halte Businessplan, Finanzplan und – je nach Programm – eine Tragfähigkeitsbescheinigung bereit.
Die vollständige Antrags-Checkliste mit allen Dokumenten und Nachweisen findest du weiter unten auf dieser Seite.
Antrags-Checkliste: Förderung eines Beratungsnetzwerks im Handwerk Schritt für Schritt
Diese Checkliste führt dich von der Prüfung der Förderfähigkeit über die Antragsunterlagen bis zum Verwendungsnachweis. Sie nennt zu jedem Schritt die typischen Dokumente und Nachweise, die Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) erfahrungsgemäß verlangt. Dein Fortschritt wird lokal in deinem Browser gespeichert – ohne Konto, ohne Upload.
1. Vorbereitung
Bevor du irgendetwas unterschreibst oder bestellst.
Dokumente & Nachweise
- Kurzprofil des Vorhabens (1 Seite)
- Nachweis der Zugehörigkeit zur Zielgruppe
- ggf. Meldebescheinigung / Betriebsstätte in der Region
Dokumente & Nachweise
- Zeitplan mit geplantem Start
- Angebote statt unterschriebener Verträge
Dokumente & Nachweise
- Personalausweis / Reisepass (Kopie)
- Tabellarischer Lebenslauf mit fachlicher Qualifikation
- Nachweise zur Qualifikation (Zeugnisse, Meisterbrief, Zertifikate)
- Nachweis Betriebsstätte in Deutschland
Dokumente & Nachweise
- Beraterprofil / Registrierungsnachweis
- Beratungsangebot mit Tagessätzen und Umfang
2. Antrag stellen
Der eigentliche Antragsweg bei Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE).
Dokumente & Nachweise
- Zugang zum Antragsportal bzw. Antragsformular des Fördergebers
- Kontakt zur Ansprechstelle bei Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE)
Dokumente & Nachweise
- Kosten- und Finanzierungsplan zum Vorhaben
- 2–3 Vergleichsangebote je größerer Position
- Nachweis der Eigenmittel (Kontoauszug, Zusagen)
Dokumente & Nachweise
- Unterschriebenes Antragsformular
- Anlagenverzeichnis
- Eingangsbestätigung / Antragsnummer sichern
Dokumente & Nachweise
- Fristenübersicht
- Protokoll aller Kontakte mit dem Fördergeber
3. Nach der Bewilligung
Auflagen, Nachweise und Auszahlung.
Dokumente & Nachweise
- Zuwendungs-/Darlehensbescheid
- Nebenbestimmungen (z. B. ANBest-P)
- Annahmeerklärung fristgerecht zurücksenden
Dokumente & Nachweise
- Rechnungen und Zahlungsnachweise
- Stunden-/Tätigkeitsnachweise (bei Personal- oder Beratungsförderung)
- Fotodokumentation bzw. Ergebnisberichte
Dokumente & Nachweise
- Abschluss-/Beratungsbericht
- Belegliste mit allen Rechnungen
- Sachbericht zum Vorhaben
Dokumente & Nachweise
- Bescheid und Auszahlungsbelege für die Buchhaltung
- Notiz zur steuerlichen Einordnung
Die Checkliste bildet den typischen Ablauf ab. Maßgeblich sind immer die aktuellen Antragsunterlagen und Richtlinien von Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE).
Unsicher, welches Programm besser passt? Stelle Förderung eines Beratungsnetzwerks im Handwerk bis zu zwei weiteren Förderungen gegenüber – Quote, Maximalbetrag, Voraussetzungen, Fristen und Antragsweg direkt nebeneinander.
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Antragsfristen, Budgetrunden oder dein eigener Stichtag: Trage das Datum ein und wir erinnern dich rechtzeitig per E-Mail – kostenlos und jederzeit abbestellbar.
Zuletzt redaktionell geprüft: 2026-08-14. Angaben ohne Gewähr – maßgeblich sind die jeweils gültigen Förderrichtlinien des Fördergebers. Datenquelle: Förderdatenbank des Bundes.
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