Checkliste Gewerbemietvertrag (PDF)
Im Gewerbemietrecht gilt fast alles, was im Vertrag steht – Schutzvorschriften wie im Wohnraummietrecht gibt es nicht. Diese Checkliste geht die 21 Punkte durch, an denen Gründer typischerweise Geld verlieren.
PDF (A4) · 5 Blöcke, 21 Prüfpunkte · Stand 01.08.2026
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Checkliste Gewerbemietvertrag (PDF)
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PDF-Checkliste, Seite 1 von 2 · PDF (A4) · Beispielwerte, die du direkt überschreibst.
Objekt & Nutzung
- Nutzungsart im Vertrag korrekt bezeichnet
- Baurechtliche Zulässigkeit geprüft
- Zustand & Mängel im Übergabeprotokoll
Laufzeit & Kosten
- Laufzeit, Verlängerungsoption, Kündigungsfrist
- Schriftform nach § 550 BGB gewahrt
- Nebenkosten abschließend aufgezählt
- Index- oder Staffelmiete geprüft
- Kaution: Höhe und Form
Risiken
- Instandhaltung & Schönheitsreparaturen
- Rückbaupflicht bei Auszug
- Konkurrenzschutz vereinbart
- Untervermietung erlaubt
Ausschnitt aus der Datei – die vollständige Vorlage enthält alle Zeilen und Formeln.
Was in der Vorlage steckt
- Objekt und Nutzung inklusive baurechtlicher Zulässigkeit
- Laufzeit, Verlängerungsoption und Schriftform nach § 550 BGB
- Kostenblock: Nebenkosten, Index- oder Staffelmiete, Kaution
- Instandhaltung, Umbauten und Rückbaupflicht
- Konkurrenzschutz, Untervermietung und Versicherungen
So nutzt du sie richtig
- 1
Vor der Besichtigung ausdrucken
Nimm die Liste zum Termin mit und notiere Zustand und Zusagen direkt am Objekt.
- 2
Zusagen schriftlich fixieren
Mündliche Zusagen des Vermieters gelten im Gewerbemietrecht praktisch nicht – alles gehört in den Vertrag.
- 3
Rechtsprüfung einplanen
Eine anwaltliche Prüfung kostet meist 200 – 500 € und ist bei mehrjähriger Bindung fast immer günstiger als der erste Streit.
Häufige Fragen
Wie lange sollte die Laufzeit eines Gewerbemietvertrags sein?+
So kurz wie möglich, so lang wie nötig. Üblich sind drei bis fünf Jahre mit Verlängerungsoption – dann bist du flexibel, sicherst dir den Standort aber langfristig.
Welche Nebenkosten darf der Vermieter umlegen?+
Nur die im Vertrag ausdrücklich und abschließend aufgeführten Kosten. Anders als bei Wohnraum können auch Verwaltungskosten und Instandhaltungsanteile umgelegt werden, wenn sie klar benannt sind.